Rennrad Vorbauten

Rennrad Vorbauten sind die Grazien unter den Vorbauten. Ein Rennrad Vorbau ist niemals klobig oder bullig, sie sind schlank und meist elegant geformt wie der Hals eines grazielen Vogels. Dabei geht es weniger um den Windwiederstand der Fahrradkomponente, sondern viel mehr um das Gewicht.

Bei einem Rennrad sind nur drei Aspekte ausschlaggebend. Das ist der Wiederstand, den es dem Vortrieb leistet. Also wie der Windwiederstand im ganzen ist. Wobei bei den moderneren Fahrrädern die Reibung mit der anströmenden Luft nur eine geringere Rolle spielt, da diese kaum noch viele Möglichkeiten zur Verbesserung hergeben. Entscheidender ist die frage des Gewichtes, welches ein Feld ist, auf dem noch viel gewonnen werden kann. Durch die Verdrängung von Stahl als Baustoff, mit Hilfe immer besser werdender Konstruktionen aus sich auch verbessernden Aluminiumlegierungen und der Zunahme von Carbonteilen, wird das Rennrad immer leichter. Doch leichtigkeit ist nicht alles, selbst bei Rennrad Vorbauten kommt es immer noch auf die Stabilität und die Steifigkeit an. Steifigkeit ist besonders wichtig um das Teil so gering wie möglich zu dimensionieren und eine optimale Kraftübertragung zu gewährleisten. Eine federnde Konstruktion, auch beim Rennrad Vorbau, würde die vom Fahrer aufgebrachte Kraft nicht im größten möglichen Maße auf die Straße übertragen. Die würde zum Verlust von Geschwindigkeit und damit zum Verlust wertvoller Sekunden führen. Für ein Rennrad unmöglich! Stabilität natürlich für eine zuverlässige Ausfallsicherheit, denn was ist das schnellste, leichteste und bestaussehendste Fahrrad wert, wenn man das Ende des Rennens aus dem Erstehilfe-Zelt oder reparierend beziehungsweise tragend am Rand der Strecke mitbekommt?